Reformkommunikation: Merz braucht mehr als unbequeme Wahrheiten

Wie sag ich's ihnen?

Friedrich Merz in Anzug, nachdenklich mit Hand am Kinn, sitzt im Publikum während der Karlspreisverleihung in Aachen.
Sucht nach den richtigen Worten, um die Leute mitzunehmen: Bundeskanzler Friedrich Merz. Foto: picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt
Nach dem gescheiterten „Herbst der Reformen“ steht Merz vor der Herausforderung, 2026 ein umfassendes Reformjahr einzuleiten. Statt eines klaren Plans gibt es nur ein Flickwerk aus Einzelmaßnahmen. Die Lehre aus der Vergangenheit zeigt: Wer unbequeme Wahrheiten anspricht, riskiert den politischen Rückhalt. Ein überzeugendes Zukunftsbild fehlt. Wie Griechenland erfolgreich ein Narrativ für Reformen geschaffen hat, bleibt ein unerfüllter Wunsch. Lesen Sie mit p&k+, welche kommunikativen Strategien Merz jetzt braucht.