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Der Deutsche Sportwettenverband (DSWV) lud zu seinem traditionellen Sommerfest, diesmal ins SO/Berlin Das Stue. DSWV-Präsident Mathias Dahms betonte in seiner Ansprache: „Wetten in Deutschland war noch nie so sicher und geschützt wie heute im legalen Markt. Der stärkste Partner für den Spielerschutz – das sind die legalen Anbieter, das sind die Mitglieder im DSWV. Aber: Der beste Spielerschutz bringt nichts, wenn er überbordend ist und die Wünsche der Spieler selbst nicht respektiert. An zu vielen Stellen geht die Regulierung an der Realität vorbei, beispielsweise sei die Einschränkung des Wettprogramms genannt: In Deutschland können wir nur etwa 14 Prozent der Sportwettbewerbe anbieten, auf die man in Großbritannien wetten kann.
Das frustriert viele Sportwetter in Deutschland. Spielerschutz darf nicht zu Spielerfrust führen – denn Spielerfrust führt leider zu oft zur Abwanderung in den Schwarzmarkt. Denn die Nachfrage verschwindet ja nicht – sie wird vom Schwarzmarkt aufgesogen.
Peter Beuth (Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Mehr Privat für einen starken Staat“ innerhalb des CDU Wirtschaftsrates; ehemaliges Minister des Innern und für Sport in Hessen) sprach danach ein Grußwort, bevor bei bestem Sommerwetter viel Zeit für den persönlichen Austausch mit Politikern und Branchenvertretern war.

