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„Obama war der perfekte Kandidat“

p&k: Frau Scola, auf Ihrer Webseite schreiben Sie, dass Sie Journalistin, Schriftstellerin und Bloggerin sind. Welche Aufgabe macht Ihnen am meisten Spaß? Nancy Scola: Ich mag den Journalismus, weil ich gerne neue Dinge erfahre, mit Menschen rede und außerhalb meines Büros arbeite. Dabei spannende Geschichten zu entdecken, ist eine große Herausforderung. Sie sind auch Mitherausgeberin …
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Die Rückkehrerin

Anfang Februar deutet noch nichts darauf hin, dass das Porträt über Brigitte Fehrle plötzlich platzen könnte. Das Interview mit der Chefin der Berliner „Zeit“-Redaktion einige Tage zuvor in ihrem Büro an der Dorotheenstraße lief gut. Im Anschluss das übliche Prozedere: weitere Recherche, Text schreiben, Zitate autorisieren lassen. Dann ein Gerücht: Fehrle verlässt die „Zeit“. Telefonisch …
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Am Scheideweg

Der Ort ist perfekt gewählt: Die Konferenz findet im Herzen der deutschen Hauptstadt statt. Im Gebäude der DZ-Bank am Pariser Platz, nur ein paar Schritte vom Deutschen Bundestag entfernt, umgeben von Botschaften, Repräsentanzen und Parlamentsredaktionen, trifft sich die Berater­elite des Landes. Es ist Januar, in Berlin herrschen eisige Temperaturen. Im Bankgebäude ist davon nichts zu …
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Verloren im Klein-Klein

Der Bundestagswahlkampf 2009 fällt zusammen mit einer der größten wirtschaftlichen Herausforderungen in der Geschichte der Bundesrepublik – doch die Wähler interessieren sich vor allem für das Kleinteilige vor ihrer eigenen Haustür. Dieser Trend der vergangenen Jahrzehnte wird sich in diesem Jahr bestätigen. Die Auswirkungen der Finanzkrise werden für die allermeisten Bürger nur sehr langsam spürbar. …
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Allianzen für mehr Wachstum

Manchmal können einem Politiker wirklich leid tun: Zum Beispiel mit Blick auf die zahlreichen Interessenvertreter, von denen sie täglich belagert werden. Neben der Wirtschaft und ihren Lobbyisten geben sich Umwelt-, Klima- und Verbraucherschützer, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen, Anwälte und Public-Affairs-Berater die Klinken der Abgeordnetenbüros in die Hand. Für die Politiker gleicht der Zwang, zwischen den Eingaben …
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„Afrika ist ein Markt“

p&k: Herr Geldof, Sie sind oft in Deutschland, um Kampagnen gegen Armut zu unterstützen. Sind deutsche Politiker wirklich aufgeschlossen gegenüber Ihrem Anliegen? Bob Geldof: Ich glaube, dass Afrika anfangs kein so wichtiges Thema für die Politiker war, auch in Deutschland nicht. Aber es hat an Bedeutung gewonnen. Ich will nicht behaupten, dass das an unserer …
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Die Macht der einfachen Bilder

Es ist eins der ältesten, aber auch wichtigsten Instrumente der politischen Kommunikation: das Plakat. Die SVP benutzt das Wahlkampfmittel jedoch nicht wie viele andere Parteien, um lächelnde Kandidaten zu bewerben. Sie will auf Missstände hinweisen, provozieren und eine Debatte über die Kampagnenbotschaft auslösen. Diese Taktik führt seit 16 Jahren zum gleichen Ergebnis: mediale Aufmerksamkeit. Das …
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„Keine Subventionen für Verlage“

p&k: Herr Keese, seit einem Jahr sind Sie bei Springer als Cheflobbyist und nicht mehr als Journalist tätig. Haben Sie schon Entzugserscheinungen? Christoph Keese: Nein, habe ich nicht. Ich bin im Herzen Journalist und bei Axel Springer dreht sich alles um Journalismus. Das passt gut. Sie haben Ihre Public-Affairs-Abteilung kürzlich durch Dietrich von Klaeden verstärkt. …