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KI-Texte von Politikern: Es geht um viel mehr als Schummelei
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KI-Texte von Politikern: Es geht um viel mehr als Schummelei
Wildberger, Voigt und Co.
Wer, wenn nicht der Digitalminister Karsten Wildberger, könnte eine Debatte über die Arbeit der Zukunft anstoßen? Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Robert Schmiegelt
Wir verhandeln die Verwendung von künstlicher Intelligenz in Reden und Gastbeiträgen wie ein Betrugsdelikt. Das ist bequem, aber falsch. Die eigentliche Frage reicht tiefer, und ausgerechnet der zuständige Minister hat die Chance verpasst, sie zu stellen.
Zwei prominente Fälle zeigen die Nervosität im Umgang mit KI-gestützten Texten in der Politik. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt musste seinen Gastbeitrag zurückziehen, da er gegen publizistische Grundsätze verstieß. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger steht ebenfalls in der Kritik, weil er KI zur Erstellung von Reden nutzte. Diese Vorkommnisse werfen Fragen zur Glaubwürdigkeit und Verantwortung auf. Lesen Sie mit p&k+, wie sich der Umgang mit KI auf die politische Kommunikation auswirkt und welche Grenzen es zu beachten gilt.
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