Am 19. März 2026 hat der Verband der Kali- und Salzindustrie e. V. zu einem Parlamentarischen
Abend nach Berlin eingeladen. Unter dem Motto „Tradition verpflichtet – und zeigt den Weg nach
vorn“ verband der VKS seine Jubiläumsfeier mit klaren Botschaften zur Zukunft der heimischen
Rohstoffgewinnung.
In seiner Begrüßung spannte Gerrit Gödecke, Hauptgeschäftsführer des VKS, den Bogen von
der bergbaulichen Tradition der Branche zu ihren aktuellen politischen und wirtschaftlichen
Herausforderungen.
VKS-Präsident Dr. Christian H. Meyer forderte in seiner Ansprache schnellere
Genehmigungsverfahren, weniger Bürokratie und verlässliche politische Rahmenbedingungen,
damit die heimische Rohstoffbasis in Deutschland gestärkt werden kann. Diese Punkte stehen
auch im Zentrum der aktuellen VKS-Vorschläge zur Stärkung heimischer Rohstoffgewinnung.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie,
Stefan Rouenhoff, hob in seinem Grußwort die Bedeutung der deutschen Kali- und
Salzindustrie für die Versorgungssicherheit und die Resilienz des Industriestandorts
Deutschland hervor.
Rund 120 Gäste aus Bundestag, Bundes- und Landesministerien, Behörden, Industrie,
Verbänden und Gewerkschaften nutzten den Abend zum Austausch. Die Branche beschäftigt in
14 Bergwerken und sechs Salinen rund 13.500 Mitarbeiter. Sie liefert Grundstoffe für
Landwirtschaft, Chemie, Pharma, Wasseraufbereitung und Winterdienst und ist damit ein
relevanter Teil der industriellen Rohstoffbasis Deutschlands.
Mit dem Parlamentarischen Abend setzte der VKS in Berlin ein sichtbares Zeichen für die
politische und wirtschaftliche Relevanz der heimischen Kali- und Salzindustrie.