Glenn Beck, einer der umstrittensten Fernsehjournalisten der USA, hört auf: Der rechtspopulistische Moderator will noch in diesem Jahr seine tägliche Sendung beenden; das haben die Produktionsgesellschaft und der Sender Fox News am Mittwoch in New York mitgeteilt. Gründe nannten beide nicht. Die Sendung, die vor rund zwei Jahren gestartet ist, hatte mit zuletzt stark sinkenden Quoten zu kämpfen.
Beck richtete sich am Mittwoch in seiner Sendung direkt an die Zuschauer: "Wir werden uns wiederfinden", sagte er. Er werde für Fox nun andere Formate entwickeln, seine Geschichte jedoch weiter erzählen.
Der 47-Jährige gilt als Aushängeschild des rechten Nachrichtensenders Fox News. Immer wieder griff Beck die Politik der Demokraten an und unterstützte die ultrakonservative Tea-Party-Bewegung. Im August vergangenen Jahres organisierte er in Washington eine Massendemonstration, um gegen die Pläne von US-Präsident Barack Obama zu protestieren und Amerikas Ehre "wiederherzustellen".
Donnerstag, 7. April 2011 um 10:30
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