Jens Seipenbusch, Vorsitzender der Piratenpartei, hat das eigene Parteiprogramm für das schwache Abschneiden bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen verantwortlich gemacht. "Wir mussten erfahren, dass man Wahlen auf Landtagsebene nicht mit Urheberrechten oder Internetsperren gewinnen kann", sagte Seipenbusch der "Welt". Die Piratenpartei hatte bei der Wahl 1,5 Prozent der Stimmen erhalten.
Seipenbusch kündigte an, das Programm "moderat" auszuweiten. Nach wie vor müsse sich die Partei jedoch auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und alle Themen des Informationszeitalters behandeln.
Montag, 17. Mai 2010 um 12:53
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