Innerhalb der nordrhein-westfälischen CDU gilt Armin Laschet - neben Generalsekretär Andreas Krautscheid - als möglicher Nachfolger von Jürgen Rüttgers. Im Interview mit "Focus Online" erklärt Laschet solche Überlegungen als überflüssig. "Diese Personaldiskussionen lenken ab vom eigentlichen Thema dieser Woche: Zum ersten Mal beginnt die SPD in einem westlichen Bundesland strukturelle Gespräche über eine Koalition mit Linksextremisten."
Laut Laschet, der seit seit 2005 Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Nordrhein-Westfalen ist, kann die CDU ihre Wahlergebnisse nur über eine Rückbesinnung auf ihr christliches Menschenbild wieder steigern. Der 49-Jährige sagte auch, dass die Christdemokraten ihre Politik in Zukunft besser erklären müssten. "Und zwar entlang der Grundsätze, die die Partei sich bei ihrer Gründung gegeben hat." So müsste die CDU die soziale Marktwirtschaft als ein Instrumentarium erklären, das die Kräfte des Marktes steuern wolle und dabei den Menschen in den Mittelpunkt stelle.
Montag, 17. Mai 2010 um 17:34
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