Patt in Baden-Württemberg: Laut einer heute veröffentlichten Forsa-Umfrage liegen Schwarz-Gelb und Rot-Grün derzeit mit je 45 Prozent der Stimmen gleichauf. Die CDU geht aus der Umfrage zwar klar als stärkste Partei hervor - 39 Prozent der Befragten würden sich für die Christdemokraten entscheiden - für eine Regierungsmehrheit reicht es jedoch nicht. Die FDP hat sich stabilisiert und kommt wie in der Vorwoche auf 6 Prozent. Für die SPD würden 26 Prozent stimmen, die Grünen erhielten 19 Prozent. Die Linke wäre mit 4 Prozent der Stimmen nicht im Landtag vertreten.
Die SPD kommt damit auf den besten Wert seit September 2008. Die Grünen hingegen verlieren weiter an Boden: Die Partei könnte ihr Wahlergebnis von 2006 mit 19 Prozent zwar beinahe verdoppeln, von den Rekord-Umfragewerten aus dem vergangenen Herbst ist die Partei derzeit jedoch weit entfernt. Damals lagen die Grünen konstant über 20 Prozent, in einer Umfrage aus dem Oktober gar bei 36 Prozent. Erst in der vergangenen Woche hatte die SPD die Grünen erstmals seit September 2010 wieder überholt. SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid (Foto) hat nun wieder die Chance, Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) als Regierungschef abzulösen. Bislang galt Grünen-Spitzenkandidat Winfried Kretschmann als aussichtsreichster Herausforderer.
Mittwoch, 2. März 2011 um 15:47
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