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Gabriel: Merkel hätte "Bild" stoppen müssen

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SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Bundes­kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) vorgeworfen, nicht entschieden genug auf die Anti-Griechenland-Kampagne der "Bild"-Zeitung reagiert zu haben. Die Kanzlerin hätte sich eindeutig gegen die Bericherstattung der "Bild" stellen müssen. "Das wäre ihr Job gewesen", sagte Gabriel der "Zeit".
Gabriel: "Da hätte Merkel sagen müssen: Das geht zu weit! - Wenn nicht sie, so mindestens der Außenminister". Stattdessen habe Merkel die Anti-Griechenland-Stimmung noch bedient und sich als eiserne Kanzlerin feiern lassen. "Das ist das Gegenteil von aufklärerisch, das ist antiemanzipatorisch und damit immer auch gegen Europa­ gerichtet", sagte Gabriel. Mittwoch, 26. Mai 2010 um 15:48

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