Analytisch und ohne politisches Lagerdenken blicken die Autoren auf das Management von Kampagnen und Wahlkämpfen. Anhand vieler praktischer Beispiele dokumentiert das Buch die Professionalisierung der Branche in Personal und Methoden. Namhafte Autoren bringen dem Leser gut verständlich die State-of-the-Art-Instrumente der Kampagneros bei. So wird das Buch zu einer praktischen Hilfe für Kampagnenmacher und Wahlkämpfer.
Verlag: Lit, Münster
Erschienen im Jahr 2004, 392 Seiten
In diesem Buch analysieren Kampagnenmanager das europäische Wahljahr 2002. Besonderes Augenmerk der faktenstarken Untersuchung liegt auf den strategischen Fehlern Stoibers, der Aufholjagd Schröders und der personalisierten Kampagne der Grünen. Aber die Autoren wagen auch den Blick ins Ausland und schauen auf die dortigen Kampagnenpraxen. Stark wie schon beim Vorgänger: die Fülle von technischen und konzeptionellen Details.
Herausgeber: Althaus, Marco, Cecere, Vito
Verlag: Lit, Münster
Erschienen im Jahr 2003, 462 Seiten
Vom Umgang mit Fotos über die Farbpsychologie bis zur punktgenauen Wahlkampfrede: Hier lassen politische Handwerker tief blicken. Die Kernkapitel der umfangreichen Analyse beschreiben den Wahlkampf im Fernsehen, im Hörfunk, in Zeitung und Zeitschriften sowie im Internet. Gnadenlos praktisch ausgerichtet, dennoch nicht ohne strategischen Blick, erklärt das Buch die feinen Schnittstellen von Medien und Politik.
Herausgeber: Altendorfer, Otto, Wiedemann, Heinrich
Verlag: Media Plus, Eichstedt
Erschienen im Jahr 2000, 735 Seiten
Der Klassiker der Schlussmobilisierung: Wissenschaftliche Methoden und praxisorientierte Darstellung geben einen detaillierten Überblick der gängigen Methoden von Tür-zu-Tür-Wahlkampf bis Telefonaktionen und bewerten klar den Wirkungsgrad der Techniken. Außerdem beschreibt das Buch die Wirksamkeit von Kampagnen in den Massenmedien und Veranstaltungen wie zum Beispiel Bewerberforen und Festivals an Wahltagen.
Verlag: Brookings Institution Press, Washington, DC
Erschienen im Jahr 2008, 225 Seiten
Fast schon eine Binsenweisheit zu sagen, dass moderne Wahlkampfkommunikation auf Persönlichkeiten setzt. Dadurch wird das Thema aber nicht weniger relevant. Im Gegenteil: Am Beispiel zweier berühmter Kampagnen erläutert die Autorin Erfolgsfaktoren und Perspektiven im personalisierten Wahlkampf und stützt sich dabei auf zahlreiche Interviews mit Insidern. Seliger entwickelt dabei einen allgemeinen Wahlkampf-Kriterienkatalog, der auf alle Ebenen übertragbar ist.
Verlag: VDM, Saarbrücken
Erschienen im Jahr 2008, 92 Seiten
Als Coach für Political Leadership beschreibt Jankowitsch anhand von zehn Erfolgsfaktoren den richtigen Weg in die Politik. Dabei geht sie stark auf die Rolle der Medien ein, vergisst aber dabei auch nicht die wichtige Funktion der politischen Basis. Die Autorin vermittelt eine Fülle von praxiserprobten Anregungen und Empfehlungen, die politischen Neu- und Quereinsteigern helfen soll, im harten Wettbewerb um die Wählerstimmen zu punkten.
Verlag: Ueberreuter, Wien
Erschienen im Jahr 2005, 144 Seiten
Großes Plus des Buchs sind die Beiträge von Praktikern. Anschaulich und fundiert reflektieren sie, warum welche Kampagne wie gelaufen ist, und wie Politik im Medienzeitalter vermittelbar bleiben kann, ohne zur Ware zu werden. Ganz wichtig: Das Buch zeigt Chancen und Möglichkeiten des politischen Marketings für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf. In sehr umfassender Weise legt der Autor mit dem Buch ein Standardwerk des politischen Marketings vor.
Herausgeber: Kreyher, Volker J.
Verlag: Nomos, Baden-Baden
Erschienen im Jahr 2004, 575 Seiten
Das Handbuch erläutert Schritt für Schritt und anhand zahlreicher, vorwiegend aus dem US-Wahlkampf stammender Beispiele die Kernpunkte einer professionellen Onlinekampagne: vom Newsletter über Blogs bis zum Fundraising. Dabei geht die Untersuchung auf die Beschreibung der möglichen Zielgruppen des Onlinewahlkampfs ein und bietet einen systematischen Überblick über Erfolg versprechende Internetanwendungen. Interviews und FAQs runden es ab.
Verlag: Lit, Münster
Erschienen im Jahr 2006, 272 Seiten
Nicht nur für Nostalgiker faszinierend: Selten wurde so detailfreudig eine deutsche Wahlkampagne seziert wie die des Sozialdemokraten Willy Brandt im Jahre 1972. Fernsehspots, Umfrageleitfäden, Redemanuskripte: Die Wahlkämpfer von damals öffneten freizügig ihre Archive. Ein interessanter Nebenaspekt der Analyse ist die Beschreibung der ersten Rapid-Response-Strategie Flyer, mit denen die SPD die TV-Duelle bereits am nächsten Morgen kommentierte.
Verlag: Plöger, Annweiler
Erschienen im Jahr 1997, 207 Seiten
Die Mammutuntersuchung unter den Wahlkampfbüchern: Das Buch nimmt die ganze Welt in den Blick. Die Plassers befragten Kampagnenmanager aus 45 Ländern, um den Veränderungen der Wahlkämpfe auf den Grund zu gehen. Unter anderem untersuchen sie die Rolle internationaler Politikberater bei der Verbreitung moderner Wahlkampftechniken. Dabei kommen die Autoren zu einem überraschenden Ergebnis:Die Wahlkämpfe werden nicht durchgehend amerikanisiert, sondern hybridisiert.
Verlag: WUV, Wien
Erschienen im Jahr 2002, 487 Seiten
Zahlen, Zahlen, Zahlen. Durch die schwierige Materie der empirischen Wahlforschung führt das praxisnahe Lehrbuch von Dieter Roth, dem Vater des Politbarometers. Schwerpunkte sind neben den theoretischen Ansätzen die Beschreibung der wichtigsten Instrumente: die Stichprobe, die Datenerhebung und die Datenanalyse. Darüberhinaus bietet der Autor einen geschichtlichen Abriss der Wahlforschung in Deutschland und Europa.
Verlag: VS, Wiesbaden
Erschienen im Jahr 2006, 230 Seiten
Ulrike Röttgers Buch gilt als Standardwerk des erfolgreichen Campaignings. Unternehmenskampagnen, Wahlkampagnen, Sozialkampagnen: Namhafte und kompetente Autoren beleuchten alle Formen der öffentlichkeitswirksamen PR. Weiterer Pluspunkt der Untersuchung sind die lesenswerten Fallstudien zu aktuellen Kampagnen. Der Titel ist derzeit vergriffen und erscheint voraussichtlich im November in vierter Auflage.
Herausgeber: Röttger, Ulrike
Verlag: VS, Wiesbaden
Erschienen im Jahr 2008, 380 Seiten
Internet, Telemarketing und Direct Mailing eröffnen neue Möglichkeiten der direkten Kommunikation zwischen Parteien und Wählern. Vermitteln die Parteien auf diese Weise zielgruppenspezifisch ihre zentralen Wahlaussagen oder gewinnt der Marketing-Charakter die Oberhand? Andrea Römmele sucht mit historischen und empirischen Analysen der amerikanischen und deutschen Wahlkampfkommunikation eine Antwort auf diese Frage.
Verlag: VS, Wiesbaden
Erschienen im Jahr 2005, 188 Seiten
Ursprünglich wurde das Buch für den schweizer Wahlkampf im Jahr 1979 geschrieben, doch in den 1990er Jahren überarbeitete das liberale Beratungsurgestein Stöhlker seine Stichwortsammlung. Nicht nur deshalb ist sie auch auf andere Wahlkämpfe übertragbar. Strategien, Techniken, Tipps und Tricks vom Praktiker für Praktiker. Auch außerhalb der Schweiz ist das praktische Handbuch lesenswert. Heute leider nur noch über die Autorenwebseite erhältlich.
Verlag: Utzinger/Stemmle, Zürich
Erschienen im Jahr 1997, 300 Seiten
Das wichtige und umfassende Nachschlagewerk zum Thema Wahlkampf: Der Politikprofessor Woyke untersucht in diesem Buch Begriffe und Probleme rund um Wahlen und Wahlsysteme systematisch erst theoretisch, dann empirisch. Zahlreiche Grafiken und Schaubilder visualieren die unterschiedlichen Problemstellungen. Seit 1978 ist das Buch ein Klassiker der Wahlkampfliteratur das zeigt auch die Fülle an Neuauflagen des Werks.
Verlag: VS, Wiesbaden
Erschienen im Jahr 2005, 274 Seiten
Die Entscheidung für einen Kandidaten oder eine Partei geschieht oft genug unbewusst. Emotionale Elemente eines Wahlkampfs erzeugen unterschiedliche Effekte in der Bevölkerung. Gerade die mediale Inszenierung der Kandidaten zielt aufs Herz des Wählers. Mit Umfragen und Experimenten nähert sich der Autor Ted Brader diesem noch unerforschten Phänomen und liefert die erste umfassende wissenschaftliche Studie über den emotionalen Aspekt der Stimmenabgabe.
Verlag: University of Chicago Press, Chicago
Erschienen im Jahr 2006, 280 Seiten
Wahlwerbung in Deutschland wirkt wie genau, ist bis jetzt jedoch kaum erforscht. Anhand von Werbetrackingdaten analysiert die Autorin, wie die Bevölkerung im Bundestagswahlkampf 2002 Parteienwerbung wahrgenommen hat. Sie untersucht, wie Wahlwerbung sich in die Erinnerung einprägt, die Aufmerksamkeit erregt, die Entscheidung beeinflusst und verarbeitet wird. Ergänzend betrachtet Podschuweit auch die Qualität der eingesetzten Werbemittel.
Verlag: Reinhard Fischer, München
Erschienen im Jahr 2007, 182 Seiten
Das Internet schafft neue Möglichkeiten der Wählerwerbung, vor allem die Chance auf eine direkte Kommunikation mit den Wählern. Interaktivität im Wahlkampf weckt neue Potenziale hat aber auch Grenzen. Die Autorin untersucht speziell die interaktiven Elemente auf den Internetpräsenzen der amerikanischen Präsidentschaftskandidaten 2004 und gibt praktische Hinweise für den Einsatz interaktiver Komponenten im Internet.
Verlag: VDM, Saarbrücken
Erschienen im Jahr 2007, 193 Seiten
Gute Wahlkampfberichterstattung will vor, während und nach der Kampagne koordiniert sein. Jim Pumarlo zeigt auf, in welcher Weise die Medien für Wahlkampfzwecke nutzbar gemacht werden können. Um dies zu erreichen, präsentiert der Autor eine breit gefächerte Ansammlung von Tipps und Hinweisen. Außerdem beschreibt er, wie die Meinung des Lesers durch die Wahlberichterstattung beeinflusst wird und sich dann im Wahlverhalten niederschlägt.
Verlag: Marion Street Press, Chicago
Erschienen im Jahr 2007, 160 Seiten
In Klassenzimmern immer wieder gern verwendet: Die aktualisierte Ausgabe dieses Klassikers analysiert nicht nur die US-Wahlkämpfe aus den Jahren 1996, 1998 und 2000, sondern beinhaltet auch die Kampagnen von 2004 und 2006. Trent und Friedberg berücksichtigen zusätzlich das Anfangsstadium des Wahlkampfs 2008. Ein neues Kapitel beschäftigt sich mit dem Internet, das gerade im amerikanischen Wahlkampf eine zentrale Rolle spielt.
Verlag: Rowman & Littlefield, Lanham
Erschienen im Jahr 2007, 448 Seiten
Die Autoren Richard Lau und David Redlawsk analysieren die vier primären Entscheidungsstrategien bei der Wahl eines erfolgversprechenden Kandidaten. Mit einer neuartigen Experimentiermethode untersuchen die Forscher individuelle und kampagnenbezogene Faktoren, die den Wähler bei der Wahl einer Entscheidungsstrategie beeinflussen. Eine wichtige Untersuchung über das Wahlverhalten der Bürger und wie die Person des Kandidaten dieses beeinflusst.
Verlag: Cambridge University Press, Cambridge
Erschienen im Jahr 2006, 366 Seiten
Dieser Klassiker untersucht die strukturellen Aspekte, sowie die verschiedenen Methoden und Funktionen von Meinungsumfragen während eines Wahlkampfs. Mit Übungsaufgaben am Ende jedes Kapitels verfolgt der Autor das fast schon aufklärerische Ziel, die Bevölkerung über den Gebrauch und Missbrauch von Umfragen zu unterrichten. Ashers Buch ist eine Reaktion auf die steigende Relevanz und häufige Fehlinterpretation von Wahlbarometern.
Verlag: CQ Press, Washington D.C.
Erschienen im Jahr 2007, 255 Seiten
Wie viel politischen Einfluss haben Blogger wirklich? Wie weit reicht dieser Einfluss, und wo verfehlt er seine Wirkung? Perlmutter untersucht die rasant wachsende Rolle des Internets am Beispiel populärer Blogs und zeigt, warum vom Präsidenten bis zum Berater immer mehr Politiker auf das neue Kommunikationsmedium zurückgreifen. Blogwars ist die erste vollständige Untersuchung die neue kontroversen Kraft der Blogs in der amerikanischen Politiklandschaft.
Verlag: Oxford University Press, Oxford
Erschienen im Jahr 2008, 272 Seiten
Das Buch ist eine systematische und leicht zugängliche Einführung in die kritischen Konzepte, Strukturen und die professionelle Praxis der politischen Kommunikation. Darren Lilleker erläutert mehr als 50 Kernkonzepte seines Themas, ihre kritischen Aspekte, Strukturen und professionellen Anwendungen. Systematisch beleuchtet der Autor in einer detaillierten Analyse sowohl praktische als auch theoretische Themengebiete der Materie.
Verlag: Sage Publications, Beverly Hills
Erschienen im Jahr 2006, 224 Seiten
Geld ist nicht erst seit Kurzem ein wichtiger Faktor im US-Wahlkampf, wenn nicht sogar einer der wichtigsten. Präsidentschaftskandidaten und ihre Anhänger haben stets dazu geneigt, sich möglichst kreativ in Szene zu setzen der Inhalt blieb dabei jedoch oft auf der Strecke. Anhand vieler anschaulicher Beispiele und den dazugehörigen Geschichten illustriert der Autor, wie Präsidenten seit der Gründung der Vereinigten Staaten um die Wählergunst werben.
Verlag: Smithsonian Books, New York
Erschienen im Jahr 2008, 304 Seiten
Im Jahr 1998 präsentierten die Sozialdemokraten eine bis dahin unbekannte Art der politischen Wahlkampfkommunikation. Vier Jahre später hatten sich auch die Christdemokraten mit der neuen Strategie vertraut gemacht: Symbolische Politik im Wahlkampf. Voß nimmt eine interdisziplinäre Analyse des Phänomens vor. Die Basis dafür ist breit: In Interviews befragte er zahlreiche erfahrene Wahlkampfmanager wie Franz Müntefering und Peter Hintze.
Verlag: Tectum, Marburg
Erschienen im Jahr 2007, 475 Seiten
Wie können Kandidaten die Bevölkerung über das Internet erreichen? Werden die Wähler von Internetauftritten einer Kampagne beeinflusst? Die amerikanischen Autoren Bimber und Davis beleuchten in ihrem Buch die Rolle der Kampagnen-Webseite im amerikanischen Wahlkampf. Die Autoren orientieren sich dabei an Daten aus der Präsidentschaftswahl 2000 zwischen George W. Bush und dem unterlegenen Demokraten Al Gore.
Verlag: Oxford University Press, Oxford
Erschienen im Jahr 2003, 240 Seiten
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