Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat sich drei Monate nach dem Ende von Schwarz-Rot erstmals zum Erscheinungsbild der neuen Regierungskoalition geäußert. Dabei zweifelte Steinbrück an der Kompetenz der jungen Minister im Kabinett. Dem "Hamburger Abendblatt" sagte er: "Ministerien sind sehr komplizierte Verwaltungsapparate."
Diese Apparate seien gelegentlich darauf gerichtet, ihre eigene Logik zu entwickeln. So informierten sie einen Minister nicht falsch, "aber sie sagen einem unter Umständen nicht alles", so Steinbrück. Letztlich komme es in einem Ministerium auf Führung, Autorität und Erfahrung an. "Um die Dreißig kann man dafür kaum ausreichend trainiert ein", sagte Steinbrück.
Donnerstag, 28. Januar 2010 um 11:27
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