Nach dem überraschenden Rücktritt von Horst Köhler rät Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle dazu, das Amt des Bundespräsidenten in Zukunft aus tagespolitischen Diskussionen herauszuhalten. Das sagte Brüderle dem Berliner "Tagesspiegel". Für den FDP-Politiker ist aber klar: "Kritik - auch harte Kritik - in der Sache ist wesentlicher Bestandteil einer lebendigen Demokratie."
Brüderle fordert ein stärkes Maßhalten in den Medien - vor allem in den elektronischen Medien. "Ich selbst bin ein leidenschaftlicher Nutzer neuer Technologien. Bei aller Schnelligkeit dürfen wir aber nicht vergessen: Demokratie braucht Festigkeit und Orientierung über den Tag hinaus."
Montag, 7. Juni 2010 um 14:34
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