Düsseldorf (ots) - Die Private Krankenversicherung soll sich an
den Kosten beteiligen, die den gesetzlichen Kassen durch
Preisverhandlungen über Arzneimittel entstehen. "Wer profitiert, soll
auch zahlen", sagte der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn der
"Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Die Privaten sollten zehn
Prozent der Kosten tragen, dies entspreche ihrem Marktanteil, betonte
Spahn. Die Bundesregierung will ab 2011 den gesetzlichen Kassen
gestatten, mit den Pharmaunternehmen die Preise für neue Medikamente
durch eine Kosten-Nutzen-Analyse auszuhandeln. Derzeit gelten
innovative Arzneien in Deutschland im internationalen Vergleich als
überteuert. Die privaten Versicherungen sollen von der neuen
Verhandlungsmacht der gesetzlichen Kassen profitieren. Sie zahlen für
neu entwickelte Arzneien künftig nur noch den Preis, den die
gesetzlichen Kassen ausgehandelt haben.
Originaltext: Rheinische Post
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