Politik & Kommunikation - Politik, Wirtschaft und Medien

Wahl-Newsletter
empty

Westfalen-Blatt

Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Schutz vor sexuellem Missbrauch

Bielefeld (ots) - Jeden Tag werden neue Fälle von sexuellem
Missbrauch bekannt. Familienministerin Kristina Schröder will den
Schutz für Kinder verbessern, indem Erzieher und Betreuer künftig ein
erweitertes Führungszeugnis vorlegen sollen. Ihr Ansatz ist ehrbar,
nur alleine wird er nicht funktionieren. Den größtmöglichen Erfolg
wird man nur erreichen, wenn alles ineinandergreift: Kinder, die
»Nein« sagen, wenn ihnen etwas komisch vorkommt; Eltern, die Signale
erkennen und eine Gesellschaft, die die Augen offen hält. Wenn
Arbeitgeber aber ein erweitertes Führungszeugnis verlangen, muss das
zur Routine werden, ohne dass Bewerber unter Generalverdacht gestellt
werden. Denn natürlich sind längst nicht alle Erzieher oder Betreuer
böse Sexualverbrecher. Viele von ihnen arbeiten ohne Fehl und Tadel
und sollten nicht durch zu viel Bürokratie abgeschreckt werden.
Es liegt an den Einrichtungen, offen mit dem Thema umzugehen. Das
funktioniert nur, wenn die Vorlage eines erweiterten
Führungszeugnisses so normal wird wie ein Lebenslauf in der
Bewerbung.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Dolomiten - Athesiadruck GmbH

Dolomiten Leitartikel vom 24.07.2010 (von Chefredakteur Dr. Toni Ebner)

29.07.2010 - 09:02

Mitteldeutsche Zeitung

Afghanistan-Einsatz Bullerjahn will am Einsatz festhalten

29.07.2010 - 02:00

Die aktuelle Ausgabe politik&kommunikation

»Jetzt bestellen Cover der Aktuellen Ausgabe 76

Inhalt

Abnicken

Die Qualität unserer Gesetze ist schlecht: Zu oft bedenkt die Politik ihre Folgen nicht, zu oft dienen sie nur Einzelinteressen -- und zu oft ist das Parlament nicht genug beteiligt.

Abgucken

Stets lautet die Forderung, die Politik solle von der Wirtschaft lernen. Doch Unternehmen können sich auch von der Politik etwas abgucken, schreibt Kajo Wasserhövel in seinem Essay.

Abspecken

Warum für sein Land ein Teilzeitparlament völlig ausreichen würde, erklärt Wolfgang Böhmer, der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, im Interview mit p&k.

Logo: Wahllexikon

Indirektes Mandat (Liste)

Listenmandate sind Mandate, die durch die Zweitstimme entstehen. Erreicht eine Partei durch einen Prozentsatz an Zweitstimmen von mindestens fünf Prozent, kann sie auch ohne Direktmandate ins Parlament einziehen. Die Höhe des Prozentsatzes bestimmt … zum Lexikon