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Westfalen-Blatt

Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Sponsoring-Affäre

Bielefeld (ots) - Es hat nie ein Gespräch des
NRW-Ministerpräsidenten gegen Geld gegeben und es wird nie eines
geben: Dieser gestern auch im Landtag wieder gebetsmühlenartig
vorgetragene Satz der CDU stellt Parteien und Bürger vor eine
Glaubensfrage. Ganz eng daran geknüpft ist ein Verdacht, den einige
längst zur Behauptung erhoben haben: Hat Jürgen Rüttgers von dem
unmoralischen Angebot aus seiner eigenen Partei gewusst oder nicht?
Seit Wochen gibt es in der Sache nichts Neues. Alles Suchen und alle
Entrüstung bei der Opposition haben keinen neuen Beleg erbracht.
Allerdings wurden immer mehr Details aus der Geldbeschaffungspraxis
der anderen Parteien zutage gefördert.
Als Karl-Josef Laumann seinen langjährigen politischen Weggefährten
Rüttgers gestern im Landtag als untadelig, bescheiden und gradlinig
bezeichnete, brach bei der Opposition johlendes Gelächter aus. Von
dort ist also auch keine ernsthafte Entscheidungshilfe zu erwarten.
Nein, der Bürger steht ganz allein da. Er muss für sich klarstellen,
ob er Jürgen Rüttgers die Sponsoring-Affäre als Betriebsunfall
durchgehen lässt oder nicht.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
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Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

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Mindestlohn, Oberschule, Energiewende: Angela Merkel stellt die Weichen für den Bundestagswahlkampf 2013 – dabei vernachlässigt sie zunehmend die CDU-Basis.

Skrupellos

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