Frankfurt am Main (ots) - Mit Zwangsrabatten und Pharma-Soli will
Rösler nun die Arznei-Kosten um zwei Milliarden drücken. Aber das
kann nicht alles sein. Wenn die gleichen Medikamente im Ausland
billiger sind, dann muss der Minister die Einkäufe dort erlauben. Wo
der Markt behindert wird, muss man ihm helfen.
Im übrigen sollten alle Pharma-Preisbremser zur Kenntnis nehmen, dass
von 5000 Euro für ein Krebs-Medikament der Staat fast 1000 Euro
kassiert, in Form von Mehrwertsteuer. Tierfutter besteuert der Staat
mit nur sieben Prozent, an schmerzlindernden oder lebensrettenden
Medikamenten profitiert er zu 19 Prozent. Auch diese Zeche zahlen die
Beitragszahler der Krankenkassen.
Originaltext: Frankfurter Neue Presse
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